Warum Trigger in Wahrheit Geschenke des Lebens sind und Dich dabei unterstützen können, persönlich zu wachsen…

Vermutlich kennst Du auch solche Situationen, in denen alles ok ist und von einer Sekunde auf die andere sagt Dein Gegenüber etwas oder schaut Dich komisch an oder tut irgendwas anderes und schon fühlst Dich irgendwie getriggert…und dieses Gefühl ist nicht gerade das Beste – also zumindest nicht für mich.

Was ist denn überhaupt ein Trigger?

Ein Trigger ist eine Art Reiz wie z. Bsp. ein Geruch, ein Geräusch, ein Bild etc. der Gefühle von Verletzungen aus der Vergangenheit auslöst.

Auf den Punkt gebracht: Das Gehirn schlägt Alarm und eine blitzschnelle und emotionale Kettenreaktion wird ausgelöst, die ich nicht stoppen kann. Gefühle von Angst, Wut, Traurigkeit, Frustration, Ohnmacht etc. brechen über mich ein und Stresshormone werden dabei ausgeschüttet.

Wir alle haben unsere „Schwachstellen“ und wenn so eine „Schwachstelle“ gedrückt wird, dann kann es eben nun mal weh tun. Viele haben gelernt, diese Gefühle zu überspielen und machen dabei „Gute Miene zum bösen Spiel“. Und manche sind darin so gut geworden, dass sie gar nicht mehr spüren, welche Ereignis welche Gefühle triggern und dann brodelt es irgendwo vor sich hin und man versteht gar nicht mehr, woher dieser innere Druck überhaupt kommt.

Kommt Dir das auch irgendwie bekannt vor?

Vielleicht fragst Du Dich jetzt gerade: „Und wo finde ich jetzt darin für mich das Geschenk?“

Das Geschenk darin ist, dass der Trigger gar nichts mit der anderen Person zu tun hat, sondern die Person nur der Botschafter ist und der Trigger nur was mit Dir selbst zu tun hat.

Spannend, oder?

Lass’ uns das Ganze mal an einem Beispiel verdeutlichen:

In einem Zoom Call bei einem Mentor waren verschiedene Frauen, die sich besonders hübsch gemacht haben. Elegante Kleidung mit Bluse und Hose, auffälliger Lippenstift und ordentlich Schminke im Gesicht.

Da kam sofort der Gedanke in mir hoch: „Müssen die sich für so einen Zoom Call so auftakeln?“ „Wollen sie damit nur Aufmerksamkeit und im Mittelpunkt stehen?“ 

Vermutlich hattest Du auch mal solche Gedanken, oder?

Was jetzt in dem Moment wichtig ist, sich selbst zu fragen:

1) Was möchte die andere Person mir jetzt gerade damit aufzeigen?
2) Was an mir kann ich noch nicht annehmen oder was lehne ich immer noch ab?
3) Wo möchte ich vielleicht so sein wie die andere Person und traue mich das vielleicht nicht oder erlaube es mir nicht?

Und da fiel mir auf, dass ich mich auch mal wieder „schön zurecht machen“ darf und mich mal wieder anders kleiden und das Ganze auch für einen Zoom-Call.

Wie Du siehst, hatte das gar nichts mit den „schönen Frauen“ zu tun, sondern nur mit mir selbst, und die schönen Frauen haben lediglich die Botschaft übermittelt.

Trigger sind einfach Impulse, denen Du nachgehen kannst. Diese können Dich dabei unterstützen, dass Du Dich dadurch zum einen besser verstehst und zum anderen, dass Du einen anderen und vor allem „neutraleren“ Blickwinkel entwickelst.

Melanie Kook
Zentrum Gesundes Leben
Tennenbronn
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